· 

Was haben nur immer alle mit der Dankbarkeit?

 

Dankbarkeit in meinem Alltag:

 

Es ist morgens, ich schwinge die Beine aus dem Bett und schnappe mir meine Brille und ein kleines Büchlein und mache mich auf den Weg ins Bad. Hier fertig, schlürfe ich zur Kaffeemaschine um langsam wach zu werden. Nächster weg, mein Sessel, mein Wohlfühlplatz, erstmal ankommen und den Tag begrüßen. Hier stellt sich bei mir zum ersten Mal am Morgen ein Gefühl der Bewussten Dankbarkeit ein, ich genieße die noch herrschende Stille und trinke meinen heißen Kaffee und denke so vor mich hin.

 

Meistens folgt danach entweder eine Meditation, die mich in den Tag starten lässt oder einen von Laura Malina Seilers super motivierenden „PowerTalks“. Und danach, folgt es mein Dankbarkeits-Ritual, unscheinbar und nicht mal 5 Minuten Lang.

 

 

Ich notiere mir, in meinem Buch 3 Dinge für die ich dankbar bin. Jetzt gerade, allgemein. Es kommen mir immer andere Dinge in den Sinn. Ich spüre in mich hinein und es folgt nach kurzem Warten immer eine Antwort aus meinen Gedanken.

 

Danach, richte ich meinen Fokus auf meinen bevorstehenden Tag, was machen wir heute. Kann ich mich auf etwas freuen? Ich stimme mich positiv ein und beantworte die 2. Aufgabe.

 

Wie mache ich den heutigen Tag wundervoll? Auch hier lasse ich es einfach laufen und bis jetzt ist noch immer etwas in meinem Kopf aufgetaucht.

 

Zuletzt folgt eine positive Affirmation die mich durch den Tag begleiten soll. zb. Ich bin ruhig (in stressigen Kinderzeiten) oder auch Ich liebe und wertschätze mich. Diese Affirmation soll mir einen bestimmten Bereich bewusst machen in dem ich noch Veränderungspotential sehe.

 

 

Der Tag beginnt und tagsüber versuche ich auch immer wieder durch Achtsamkeit mir bewusst zu machen wofür ich alles dankbar bin. Aber wir alle wissen das es Tage gibt die einfach zu stressig sind und schnell geht der Vorsatz im Trubel des Tages verloren.

 

Sobald sich der Tag zu Ende neigt, schnappe ich mir mein Büchlein auf dem Weg ins Bett. Auch hier erwarten mich 3 kurze Aufgaben zum beantworten.

 

 

Jeden Tag eine Gute Tag! Den Spruch kennst du bestimmt! Wir sind zwar nicht bei den Pfadfindern, aber wir machen uns Ihren Grundsatz für unser Glück zu eigen. Ich garantiere dir das du, wenn du jemandem ehrlich etwas Gutes tust, du dich automatisch besser fühlst. Ganz im Sinne von „Glück ist das Einzige was sich verdoppelt, wenn man es teilt“

Was habe ich heute Gutes für jemanden getan?

 

Das muss überhaupt nichts Großes sein, ein freundliches Lächeln einer gestressten Person entgegnen oder vielleicht habe ich jemanden in der Schlange im Supermarkt vorgelassen. Egal wie klein es auch noch sein mag. Die Person hat sich sicher gefreut, auch wenn du es ihr nicht angesehen hast. Dankbarkeit und Freude entstehen auch aus dem Geben. Wir geben und so wird uns auch gegeben. Wer in die Welt Liebe und Freude sendet der bekommt auch etwas zurück, nicht immer unmittelbar in der Situation, aber auf jeden Fall kommt es zurück und es trägt es zu unserm Glück bei, auch anderen etwas Gutes zu tun!

 

 

Als nächstes frage ich mich: Was werde ich morgen besser machen?

 

Jeder Tag enthält etwas verbesserungswürdiges, bestimmt ist irgendetwas nicht so gelaufen wie wir es gerne gehabt hätten. Es ist nicht schlimm, Fehler sind gut, nur so können wie wachsen. Durch die Erkenntnis das etwas nicht so gut lief, können wie uns ehrlich fragen „Was kann ich verbessern?“ 10 Minuten früher aufstehen um morgens mit den Kindern gelassener zu sein? Oder mir auch mal eine richtige Pause gönnen, auch als Mama und mal die Füße hochlegen? Egal was es ist, etwa lässt sich immer verbessern und wichtig ist es sich bewusst zu machen. Wir sind Lösungsfinder und wollen es einfach morgen besser machen.

 

 

Und zuletzt: 3 Tolle Dinge die ich heute erlebt habe, selbst an sehr schlechten Tagen (und ja die gibt es auch für mich) fallen mir diese 3 Tollen Dinge immer ein. Es gibt immer etwas wofür wir Dankbar sein können. Sich die Dinge bewusst zu machen, verankert die Dankbarkeit in unserem Gehirn und gibt unserem Gehirn positives Futter für die Nacht.

 

 

Wie hört sich das alles für dich an, kannst du dir vorstellen mit diesem kleinen Ritual zu starten um mehr Dankbarkeit in dein Leben zu bekommen.

 

Hier angehängt, findest du ein selbst erstelltes Dankbarkeitstagebuch, welches dir 1 Woche meine Dankbarkeitspraxis näherbringt.

Es gibt aber auch tolle bereits vorgedruckte Varianten zu kaufen. Einfach mal nach "6 Minuten Tagebuch" googeln.  

Wo du es niederschreibst, ob auf einem Zettel, in einer App oder nur in Gedanken. Dies spielt eigentlich keine Rolle, mache dir nur das Glück in deinem Leben bewusst was du jetzt bereits hast.

 

 

So schließe ich meinen Blogbeitrag und möchte mich bei dir bedanken, dass du das hier liest und das du bestimmt etwas verändern wirst und das du die Welt etwas besser machen wirst, denn genau das brauchen wir für unsere Welt, für uns alle darauf.

 

Dir noch einen schönen Tag

 

Deine Heike

 

Download
Wiegehtglücklich? Dankbarkeitstagebuch
Viel Spaß beim Ausprobieren! Schreib mir gern in den Kommentaren ob sich etwas für dich getan hat.
Wiegehtglücklich-Dankbarkeitstagebuch.pd
Adobe Acrobat Dokument 31.7 KB

Kommentar schreiben

Kommentare: 0